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Waltraud Voss 1944 geboren am 21. Januar als Waltraud Leuteritz in Hüttenrode/Harz 1962 Abitur an der Oberschule am Thie, Blankenburg/Harz 1968 Dipl.-Math. Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg 1976 Dr.rer.nat. TH Ilmenau 1991 Dr.sc.phil., Facultas Docendi für das Fachgebiet Philosophisch-historische Probleme der Mathematik, Dr.phil.habil. – alles TU Dresden Diplomarbeit: „Betrachtung einiger spezieller Integralgleichungen von den verschiedenen Gesichtspunkten der älteren und neueren Theorie der nichtlinearen Integralgleichungen aus“ (Prof. Dr. Hans Schubert, Univ. Halle-Wittenberg) Dissertation A: „Über eine Möglichkeit endlichen Gruppen geschlossene orientierbare Flächen und diese triangulierende Graphen zuzuordnen“ (Prof. Dr. H. Sachs, TH Ilmenau/ Prof. Dr. G. Pazderski, Univ. Rostock/ Prof. Dr. E. Jucovic, Univ. Kosice) Dissertation B (Habilitationsschrift): „Gesellschaftliche Praxis – Theorie der Graphen und Netze – Informatik: Aspekte ihrer wechselseitigen Beziehungen aus historisch-wissenschaftstheoretischer und erkenntnistheoretischer Sicht“ (Prof. Dr.phil.habil. L. Striebing, TU Dresden / Doz. Dr.sc.phil. H. Meyer, PH Dresden / Prof. Dr.rer.nat.habil. R. Bodendiek, PH Kiel / Prof. Dr.sc.phil. S. Paul, Akademie der Wissenschaften der DDR Berlin) Volltext als pdf-Datei (8,5mb) Dienststellung: Wiss. Assistentin bzw. Wiss. Mitarbeiterin TH Ilmenau, Ingenieurhochschule Dresden und TU Dresden Personenstand: Von 1970 bis 2003 verheiratet mit dem Mathematiker Heinz-Jürgen Voss, zuletzt Professor für Graphentheorie und Klassische Algebra an der TU Dresden; seit 2003 Witwe; drei Söhne (1976, 1978, 1979)
Publikationen: Bücher: Von Dresden in die Welt. Frühe Promovenden der TU Dresden in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Dresden 2007 „ … eine Hochschule (auch) für Mathematiker …“. Dresdner Mathematiker und die höhere Lehrerbildung: 1825-1945. Augsburg 2005 Mathematik für unsere Zeit. Frankfurt/Main 1993 Broschüren: Dresdens große Mathematiker. Brücken zwischen Theorie und Anwendung. Historische Streifzüge, Dresden 2001 (Sonderausgabe des Dresdner Universitätsjournals) Zur Geschichte der Versicherungsmathematik an der TU Dresden bis 1945. Dresdner Schriften zur Versicherungsmathematik 1/2001 (TU Dresden, Institut für Mathematische Stochastik) M. Forster/H. Meyer/W. Voss/J. Wenzel: Philosophische und historische Fragen der Mathematik. - Pädagogische Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden. Dresdner Reihe zur Lehre 3/1990 H. Meyer/W. Voss/J. Wenzel: Moderne philosophische Fragen der Mathematik und Naturwissenschaften – dargestellt an ausgewählten Beispielen. - Pädagogische Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden. Dresdner Reihe zur Lehre 10/1989 Beiträge in Büchern oder Zeitschriften: Alexander Wittings Abhandlung für die Internationale Mathematische Unterrichtskommission (IMUK) und Briefe Felix Kleins dazu. – In: Ch. Binder, D. Gronau (Hrg.): Beiträge zur Geschichte der Mathematik. Grazer Mathematische Berichte, Bericht Nr. 355 (2010); S. 43 – 66 Die Sektion für reine und angewandte Mathematik der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Isis in Dresden. - In: Festschrift 175 Jahre Naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS Dresden, Dresden-Bautzen 2009; S. 105-127 Reine und Angewandte Mathematik in Dresden: Im Spiegel der "Sitzungsberichte und Abhandlungen der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Isis in Dresden" von 1861 bis 1939. - In: Binder, Christa (Hrg.): Mathematik - Abbild der Wirklichkeit oder Produkt des Geistes? (IX. Österr. Symposion zur Geschichte der Mathematik), Wien 2008; S. 120-125 Ihre Freundschaft und Zusammenarbeit begannen an der TH Dresden: Herbert Seifert und William Threlfall. – In: Hyksova, Magdalena und Ulrich Reich (Hrg.): Wanderschaft in der Mathematik, Augsburg 2006; S. 228-236 Mathematiker in der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft ISIS in Dresden. - In: Naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS Dresden e. V. - Sitzungsberichte und Abhandlungen (Jahrgänge 2004 und 2005), Dresden 2006; S. 139-154 Aus Gustav Zeuners Geheimakten. Briefe im Vorfeld von Berufungen. - In: Binder, Christa (Hrg.): Von der Tontafel zum Internet - Der Einfluss des Mediums auf die Entwicklung der Mathematik, Wien 2006; S. 192-204 Dresdner Mathematiker während der Direktionszeit von Gustav Zeuner (1873-1890). - In: Toepell, Michael (Hrg.): Mathematik im Wandel (Mathematikgeschichte und Unterricht IV), Hildesheim/Berlin 2006; S. 314-324 Georg Helm - Mathematikprofessor an Polytechnikum / TH Dresden von 1888 bis 1919. – In: Binder, Christa (Hrg.): Jubiläen – Chance oder Plage?, Wien 2004; S. 158-162. Gerhard Kowalewski als Rektor an der TH Dresden. – In: Hein, Wolfgang und Ullrich, Peter (Hrg.): Mathematik im Fluss der Zeit, Augsburg 2004; S. 443-461 Dresdner Mathematikpromovenden zwischen 1912 und 1945. – In: Roloff, Hartmut und Weidauer, Manfred: Wege zu Adam Ries, Augsburg 2004; S. 405-416 Zur Geschichte der Versicherungsmathematik an der TU Dresden bis 1945. – In: Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft 2/2003 (Karlsruhe und Berlin); S. 275-303 Oskar Schlömilchs Wirken in Dresden. – In: Binder, Christa (Hrg.): Mathematik – K?eine Insel. Einwirkung und Auswirkung, Wien 2002; S. 18-25 Arnold Kowalewski – ein interdisziplinärer Wissenschaftler. – In: Toepell, Michael (Hrg.): Mathematik im Wandel, Hildesheim/Berlin 2001; S. 426-451 Computers in Graph Theory – Some Philosophical Aspects. – In: Folta, Jaroslav (Hrg.): Computing Technology – Past & Future, Prag 2001; S. 171-183 Kirchhoffs Arbeit aus dem Jahre 1847: ein Meilenstein in der Wissenschaftsgeschichte. – In: Folta, Jaroslav (Hrg.): Beginnings of Electricity Research, Prag 2000; S. 75-89 Voss, Waltraud: "Kowalewski, Arnold Christian Felix, interdisziplinärer Wissenschaftler: Philosoph, Experimentalpsychologe, Mathematiker". - In: Altpreußische Biographie Band V, 1. Lieferung, Marburg/Lahn 2000; S. 1622-1623 Voss, Waltraud: "Kowalewski, Hermann Waldemar Gerhard, Professor der Mathematik". - In: Altpreußische Biographie Band V, 1. Lieferung, Marburg/Lahn 2000; S. 1623-1624 Drei Aspekte des mathematischen Schaffens, illustriert durch Probleme aus der Graphentheorie. – In: Binder, Christa (Hrg.): Mathematik – entdeckt oder erfunden?, Wien 1999; S. 174-185 A Network over the World. Kepler an The Graph Theory. – In: Folta, Jaroslav (Hrg.): Mysterium Cosmographicum 1596-1996, Prag 1998; S. 126-135 Die Schwestern Johanna und Gertrud Wiegandt promovieren in Mathematik. Einflussfaktoren auf ihre Karriere. – In: Tobies, Renate (Hrg.): „Aller Männerkultur zum Trotz“. Frauen in Mathematik und Naturwissenschaften, Frankfurt/Main – New York 1997; S. 159-179 Gerhard Kowalewski in Dresden. – In: Binder, Christa (Hrg.): 999 Jahre Österreich – ein Teil der globalen Entwicklung der Mathematik, Wien 1996; S. 146-158 Dresdner Mathematik von 1920 bis 1938: Die Ära Kowalewski. – In: WZTUD 45(1996)6; S. 1-7 Weltanschauliche Bezüge in der Geschichte der Mathematik und Möglichkeiten ihrer Nutzung bei der Bildung und Erziehung unserer Studenten. – In: Wiss. Beiträge IH Dresden – 15(1985)5; S. 70-78 Gruppen und Graphen III. – In: Wiss. Z. TH Ilmenau 30(1984)3 Gruppen und Graphen. – In: Tagungsband 2. Kolloquium Geometrie und Kombinatorik 13./14. Oktober 1983 in Karl-Marx-Stadt, Teil 2; S. 207-210 Graphs and Groups. – In: Hoehnke, H.-J. (Hrg.): Algebraische Modelle, Kategorien und Gruppoide, Berlin 1979; S. 91-98 Gruppen und Graphen I. – In: Wiss. Z. TH Ilmenau 24(1978)3 Gruppen und Graphen II. – In: Wiss. Z. TH Ilmenau 24(1978)4 Leuteritz, W. und Presia, H.J.: Explizite Ausdrücke für n-te Ableitungen unter Verwendung kombinatorischer Hilfsmittel. – In: Wiss. Z. TH Ilmenau 15(1969)4 / 5; S. 105-113 Scharf, H.J., Hammer, R., Leuteritz, W., Schmidt, R.: Verteilung der A- und B-Zellen sowie der Inselquotienten nach contrainsulärer, antithyreoidaler und antadenohypophysärer Behandlung im Inselorgan der weißen Ratte. In: Zeitschrift für Zellforschung 69 (1966); S. 659-685 Populärwissenschaftliche Beiträge und Zeitungsartikel: Elemente der Graphentheorie (russisch). – In: Kwant 1973, 8; S. 49-53 Aus der Graphentheorie. Teile 1 – 4. – In: Alpha 6 (1972), S. 126-127; Alpha 1 (1973), S. 8-9; Alpha 2 (1973), S. 36-37; Alpha 4 (1973), S. 88-89 Abkürzungen für das Folgende: UJ für Universitäts-Journal (der TU Dresden), Quellenangabe stets in der Form „Titel - UJ / Jahrgang / Nr. / Seite, Jahr“ und DNN für Dresdner Neueste Nachrichten. Ein mitreißender Hochschullehrer. Gerhard Kowalewski (27.3.1876-21.2.1950). – UJ/11/5/8, 2000 Vom Knopf an der Turmspitze der Annenkirche. Professor Gotthelf August Fischer war der erste Mathematiklehrer an der Technischen Bildungsanstalt. – UJ/11/6/10, 2000 Zur frühen Lehrerbildung an unserer Dresdner Einrichtung. – UJ/11/7/10, 2000 Polytechnikum auch „Hochschule für Mathematiker“. – UJ/11/8/10, 2000 Von der Feinmechanik zur Mathematik – Louis Burmester. – UJ/11/9/8, 2000 Der 2. Mathematische Lehrstuhl: zwischen Mathematik und Physik. – UJ/11/10/10, 2000 Mathematiker als Bibliothekare. – UJ/11/11/12, 2000 Neuer Aufschwung nach zehn schwierigen Jahren. – UJ/11/12/11, 2000 Geometrie-Denker am Kreuzgymnasium. Zwei Absolventen der Lehrerabteilung. – UJ/11/13/11, 2000 Mathematiker in der ISIS. – UJ/11/14/11, 2000 Zur Geschichte des Versicherungstechnischen Seminars. – UJ/11/15/10, 2000 Als Mathematikordinarien an der Universität Heidelberg (Herbert Seifert und William Threlfall). – UJ/11/16/10, 2000 Dresdner Mathematik-Promovendinnen vor 1945. – UJ/11/17/8, 2000 Das Praktisch-pädagogische Seminar an der TH Dresden. – UJ/11/18/10, 2000 Erich Immanuel Trefftz: bedeutender Wissenschaftler. – UJ/11/19/10, 2000 Personelle Veränderungen in der Dresdner Mathematik bis 1945. – UJ/11/20/8, 2000 Mit Thomas Riedrich: Mathematiker, Lehrer, Schulreformer. Zum 100. Todestag von Oskar Xaver Schlömilch. – UJ/12/3/9, 2001 Zur Institutionalisierung der Dresdner Versicherungsmathematik bis 1945 (Teil I). – UJ/12/4/11, 2001 Das Versicherungstechnische Seminar. Zur Institutionalisierung der Dresdner Versicherungsmathematik bis 1945 (Teil II). – UJ/12/5/10, 2001 Dresdner Lehrstuhl erster seiner Art in Deutschland. Zur Institutionalisierung der Dresdner Versicherungsmathematik bis 1945 (Teil III). – UJ/12/6/8, 2001 Naturforschung an der Chirurgisch-Medizinischen Akademie. – UJ/12/7/10, 2001 August Seebeck – der erste Physikprofessor der Technischen Bildungsanstalt. – UJ/11/8/8, 2001 Der erste, der den Schall gesehen hat – August Toepler. – UJ/12/9/8, 2001 Mit Reinhard Pöschel: Mit 33 Jahren Professorin für Mathematik an der TH Dresden. Zum 80. Geburtstag von Prof. Maria-Viktoria Hasse am 30. Mai 2001. – UJ/12/10/10, 2001 Die Anfänge von Elektrophysik und Elektrotechnik in Dresden. – UJ/12/12/9, 2001 Der Physiker Harry Dember – Als „Jude“ 1933 von der TH Dresden vertrieben. – UJ/12/13/9, 2001 Mit Siegfried Niese: Strahlenforscherin war erste Rektorin einer deutschen TU. Zum 85. Geburtstag von Lieselott Herforth. – DNN, 12.9.2001 Mit Siegfried Niese: Deutschlands erste Uni-Rektorin. Zum 85. Geburtstag von Lieselott Herforth. – UJ/12/14/13, 2001 Wilhelm Stein und Hugo Fleck – zwei Dresdner Chemieprofessoren. – UJ/12/15/6, 2001 Die Neubesetzung des Lehrstuhls für Technische Chemie. – UJ/12/17/9, 2001 Das Dresdner Institut für Hygiene – das erste an einer deutschen TH. – UJ/12/20/8, 2001 Oskar Drude – der erste Professor für Botanik an unserer Hochschule. – UJ/13/2/9, 2002 Sophus Ruge – unser erster Geographieprofessor. – UJ/13/3/9, 2002 Hanns Bruno Geinitz – unser erster Professor für Mineralogie und Geologie. – UJ/13/14/8, 2002 Robert Luther – der erste Ordinarius für Wissenschaftliche Photographie in Deutschland. – UJ/13/5/7, 2002 Richard Möhlau gründete das erste deutsche Hochschullaboratorium für Farbenchemie und Färbereitechnik. – UJ/13/8/8, 2002 |